Die Abenteuer von Familie Igel

Es war einmal eine Igelfamilie, die in einem großen Garten lebte. Unter den Bäumen hatte sie sich einen Bau gegraben. Im Frühling hatte die Igel-Mama 3 Kinder bekommen. Der Sommer kam und die Igel-Kinder wurden größer und wollten aus dem Bau nach draußen.
Igel schlafen tagsüber, wenn die Sonne scheint. Aber Abends, wenn die Sonne untergeht und es dunkel ist, werden die Igel wach. Dann machen sie sich auf den Weg, um Futter zu suchen. Unsere Igelfamilie erlebte dabei eine Menge Abenteuer.

     

Am Sonntagabend sah Papa-Igel einen Mann mit einem Rasenmäher im Garten. Der machte einen Krach! Schnell versteckte sich die ganze Igelfamilie. Aber zum Glück ist nichts passiert!

Am Montagabend entdeckte Mama-Igel 2 Uhus, die über ihnen flogen. Die Uhus wollten die Igel fressen! Schnell versteckte sich die ganze Igelfamilie. Aber zum Glück ist nichts passiert!

                                                        

Am Dienstagabend lief die Igel-Familie aus dem Garten auf die Straße, um nach Futter zu suchen. Plötzlich kamen 3 Autos angerast. Sie blendeten die Igel mit ihren Scheinwerfern. Schnell versteckte sich die ganze Igelfamilie. Aber zum Glück ist nichts passiert!

                                        

Am Mittwochabend sahen die Igel Kinder im Garten. Die Kinder buddelten 4 tiefe Löcher in den Boden. Die Igel hatten Angst, hineinzufallen. Schnell versteckte sich die ganze Igelfamilie. Aber zum Glück ist nichts passiert! 

                                                             

Am Donnerstagabend schnupperte der Igelpapa in der Luft. Was stank denn da so? Er fand 5 Dosen mit Gift am Blumenbeet. Schnell versteckte sich die ganze Igelfamilie. Aber zum Glück ist nichts passiert!

                                   

Am Freitagabend hatte die ganze Igelfamilie riesigen Hunger. Die Igelkinder waren schon ganz schwach, weil sie so lange nichts zu fressen hatten. Sie fanden einen Regenwurm, eine Schnecke, eine Spinne, eine Ameise und einen Käfer. Endlich hatten sie etwas zu fressen gefunden! Nun war ihr Bauch rund und voll.

Der nächste Tag war ein Samstag. Den Igeln ging es schon viel besser. Endlich hatten sie wieder Kraft. Sie schliefen den ganzen Tag. Abends kamen sie aus ihrem  Bau und spielten im Gebüsch. Die Igelkinder hatten viel gelernt: was gefährlich für Igel ist und wie man Futter findet. Und wie schön der Sommer im Garten war!

Informationen zu dieser Geschichte

Diese Geschichte basiert auf ähnlichen Grundlagen wie die Geschichten „Das Eichhörnchen auf Futtersuche“ „Warten auf Weihnachten“ , „Der Schneemann“ und „Der Bär auf Futtersuche“. Sie wurde ebenfalls für den Erstunterricht geschrieben und greift die gleichen Lerninhalte, insbesondere die Wochentage, die Zahlen von 1 bis 5 und die Jahreszeit Sommer, auf.

Neben der Übung der Zahlreihe und des Zählens ist hier eine enge Verknüpfung zum Sachunterricht möglich. Die SchülerInnen lernen etwas über Igel, ihre Nahrung und Verhaltensweisen – und die Gefahren, denen sie ausgesetzt sind und die wir als Menschen für sie minimieren können.
Ich habe in meinem Unterricht zur gleichen Zeit in Deutsch den Buchstaben I,i eingeführt mit der Identifikationsfigur Ili dem Igel, sodass hier ein fächerübergreifendes Arbeiten möglich ist.
Auch im Kunstunterricht bieten sich verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten.