Rita, die rote Rate-Ratte

Rita, der roten Rate-Ratte,

Die ihr Bett im Garten hatte,

Ging es bei Regenwetter schlecht.

Sie sagt zu Rudi, ihrem Freund, dem Specht:

„Du sollst raten:

Hab ich ein Bett oder ein Bad?“

Doch der meint matt:

„Bau dir eine Hütte,

in der Mitte,

im Garten.“



Rita, die rote Rate-Ratte,

hatte

einen Wal im Swimmingpool,

der Wal war klein – der Pool war fool

nein pfohl?

oder vol?

Der Wal der passte kaum hinein

der Pool muss voll gewesen sein.



Rita, die rote Rate-Ratte,

findet auf der Badematte

Watte.

Watte, denkt sich Rita, ist dem Wal

wohl egal.

Doch der Wal

bläst einen Wasserstrahl.

Rita reitet auf der Watte

auf dem Strahl

vom Wal.

Informationen zu diesem Gedicht

Dieses Gedicht stammt nicht aus meiner Feder, sondern wurde von meinem Vater geschrieben. Er hat es sich spontan ausgedacht, als wir uns über Konsonantenverdopplung unterhielten und was man alles im Unterricht damit anstellen kann.

Für alle, die Deutsch fachfremd unterrichten und sich mit dem Thema der Vokallänge und der damit zusammenhängenden Anzahl an Konsonanten nicht auskennen, hier ein kurzer unvollständiger theoretischer Exkurs (wer sich hiermit auskennt kann zum nächsten Absatz springen): Vokale (a, e, i, o, u und die Diphtonge au, ei, äu, eu) können kurz oder lang gesprochen werden, man vergleiche beispielsweise in diesem Gedicht die Wörter „rate“ und „Ratte“. Damit man beim Lesen weiß, wie der Vokal gesprochen werden soll, wird seine Länge mit Hilfe der auf ihn folgenden Konsonanten markiert. Zwei Konsonanten nach einem Vokal bedeuten kurzer Vokal, ein Konsonant bedeutet langer Vokal: Musik <-> Muster, Napf <-> Nase, Miete <-> Mitte, rot <-> Rost, lesen <-> lecken. Wenn aber auf einen kurzen Vokal nur ein Konsonant folgt, muss dieser verdoppelt werden wie in Ratte, Hütte, Stille, Pelle, Robbe, dumm usw. Diese Regel gilt für den Wortstamm und z.B. nicht für Verbendungen wie -en in lesen etc.
Hätten wir diese Konsonantenverdopplung nicht, dann könnten wir Wörter wie „beten“ und „Betten“ oder „Wal“ und „Wall“ nur schwer unterscheiden und wüssten beim Lesen nicht, welches Wort gemeint ist.
Ausnahmen gibt es natürlich auch für diese Regel. Statt Doppel-k schreiben wir ck und statt Doppel-z tz. Ch und sch werden nicht verdoppelt. Bei zusammengesetzen Nomen, bei denen zwei Konsonanten aufeinander treffen muss man ebenfalls aufpassen („Nashorn“). „Kleine Wörter“ wie mit, in, von, an, zum etc. bilden auch Ausnahmen, darüber hinaus noch einige andere Wörter (Walnuss, Damhirsch, Bräutigam…). Allgemein macht man aber wenig Fehler, wenn man diese Regel beachtet.

Ich habe das Gedicht bisher nicht im Unterricht verwendet, da es für meine Lerngruppe inhaltlich noch zu komplex ist. Dennoch habe ich ein paar Ideen, was man damit machen könnte:

  • Die Wörter aus dem Gedicht, die sich nur durch die Länge der Vokale unterscheiden, sammeln und vergleichen und hierüber auf die Konsonatenverdopplung zu sprechen kommen
  • die SuS selbst solche Paare finden lassen (Schiff – schief, beten – Betten, Wal – Wall, Ofen-offen, Nase-nasse, Hüte-Hütte, Hase-Hasse, Miete-Mitte usw.), um die SuS selbst auf den Zusammenhang zwischen Vokallänge und Konsonantenzahl kommen zu lassen und gemeinsam eine Regel formulieren
  • Arbeit zu Reimen
  • oder einfach Spaß mit dem Gedicht haben – Lyrik kann man nämlich auch „einfach mal so“ machen (;

Die Abenteuer von Familie Igel

Es war einmal eine Igelfamilie, die in einem großen Garten lebte. Unter den Bäumen hatte sie sich einen Bau gegraben. Im Frühling hatte die Igel-Mama 3 Kinder bekommen. Der Sommer kam und die Igel-Kinder wurden größer und wollten aus dem Bau nach draußen.
Igel schlafen tagsüber, wenn die Sonne scheint. Aber Abends, wenn die Sonne untergeht und es dunkel ist, werden die Igel wach. Dann machen sie sich auf den Weg, um Futter zu suchen. Unsere Igelfamilie erlebte dabei eine Menge Abenteuer.

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Der Bär auf Futtersuche

Es war einmal ein Bär, der in einem tiefen Wald lebte. Den ganzen Winter lang hatte er in seiner Höhle geschlafen.

Der Frühling kam und es wurde hell und warm. Und als an einem schönen Sonntagmorgen die Sonne aufging, wurde der Bär wach und streckte seinen Kopf aus der Höhle. Er hatte einen Bärenhunger. Der Bär machte sich auf den Weg, um Futter zu suchen, um bärenstark zu werden, denn er war noch ganz schwach von seinem langen Winterschlaf.

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Der Schneemann. Eine Wintergeschichte.

Es waren einmal zwei Kinder, die lebten in einem Haus mit einem großen Garten. Der Winter kam und es wurde kalt und dunkel. Und als an einem schönen Sonntagmorgen die Sonne aufging und die Kinder wach wurden, was sahen sie da vor ihrem Fenster?
Es hatte geschneit! Der ganze Garten war weiß. Sofort liefen sie nach draußen zum Spielen. Sie wollten einen Schneemann bauen. Der Schneemann. Eine Wintergeschichte. weiterlesen

Warten auf Weihnachten

Es war einmal ein kleiner Junge, der liebte Weihnachten sehr. Das ganze Jahr freute er sich darauf. Schließlich kam der Winter. Es wurde kalt und dunkel draußen. Da wusste der Junge: Bis Weihnachten dauert es nicht mehr lange. Jeden Tag fragte er seine Eltern: „Wann ist Weihnachten?“ „Bald,“ sagten seine Eltern immer, „bald.“

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Im Königreich Klauspommern: Buchstabeneinführung K

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Wie der Ti(e)ger sein ie verlor

Vor langer, langer Zeit lebte in Indien ein Tieger. Dieser Tieger war aber nicht irgendein Tiger, denn er wurde mit ie geschrieben. Der Tieger war mächtig stolz auf sein ie. „Ich heiße schließlich Tieger, nicht Tigger“, sagte er zum Elefanten. Und zur Antilope. Und zum Pfau. Und zu allen anderen Tieren, auch wenn sie es gar nicht hören wollten. Um ehrlich zu sein, der Tieger benahm sich ganz schön eingebildet. „Nur, weil der so ein dummes ie im Namen hat, ist er doch kein besseres Tier als wir“, murrte der Igel, der insgeheim neidisch war, weil er auch gern ein ie hätte. Die anderen Tiere nickten zustimmend. Wie der Ti(e)ger sein ie verlor weiterlesen